Verfahrensverzeichnis für Jedermann

Nach langen Auseinandersetzungen und oft extremen Belastungen für Betroffene reagieren die Politiker nun endlich und nehmen sich des Themas „Abmahnungen“ und deren Auswüchsen an. Der Gesetzgeber konzentriert sich dabei auf Abmahnungen mit dem Hintergrund unlauterer Versuche Website-Nutzer zum Abschluss von Abonnements zu bringen. Dabei zielte ein Großteil der Abmahnungen nach wie vor auf ein fehlendes oder die fehlerhafte Erstellung eines Impressums inkl. der Datenschutzerklärung. Spezialisierte Anwälte konzentrieren sich zwischenzeitlich zunehmend auch auf das „Verzeichnis für Jedermann“.

Obwohl diese Versuche nicht allzu häufig zum gewünschten Erfolg führen, sorgen sie jedoch bei den Betroffenen für Ärger und unnötigen Aufwand, denn im Bundesdatenschutzgesetz (BDGS) werden in den §§ 4e und 4g Abs. 2 die inhaltlichen Mindestanforderungen des Verfahrensverzeichnisses festgelegt.

Um im Falle einer Anfrage schnell und unbürokratisch und mit geringstmöglichen Aufwand reagieren zu können, hat sich die Etablierung eines Auskunftsprozesses der Zurverfügungstellung des Verfahrensverzeichnisses für Jedermann über die Website des Unternehmens bewährt.

Das Verfahrensverzeichnis für Jedermann lässt sich aus der Verarbeitungsübersicht relativ einfach erstellen. Es besteht im Prinzip aus dem Inhalt einer beliebigen Verfahrensbeschreibung ergänzt durch die Gesamtmenge der in den einzelnen Verfahrensbeschreibungen befindlichen Inhalte. Angaben zu den technisch-organisatorischen Maßnahmen können dabei unberücksichtigt bleiben. Zu den Aufbewahrfristen dulden einige Aufsichtsbehörden durchaus auch allgemeine Formulierungen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung ihrer Verzeichnisse und beraten Sie bei der datenschutz-konformen Ausgestaltung Ihrer Website.

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